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Bußgeld & Blitzer

Punkte, Fahrverbot oder hohes Bußgeld? Wir prüfen Ihren Bescheid auf Messfehler.

Ein roter Blitz, ein flauer Magen und wenige Wochen später liegt der Anhörungsbogen oder Bußgeldbescheid im Briefkasten. Oft sind die Konsequenzen gravierend: Ein Eintrag im Fahreignungsregister in Flensburg ("Punkte") oder ein drohendes Fahrverbot können existenzielle Folgen für Ihren Beruf und Alltag haben.

Doch Sie müssen die Vorwürfe der Behörden nicht widerstandslos hinnehmen. Die Fachanwälte für Verkehrsrecht Artur Groeneveld und Claudia Gebauer wissen: Amtliche Messungen sind keine unanfechtbaren Tatsachen. Wir decken Fehler im Verfahren auf und verteidigen Ihren Führerschein.

Der größte Mythos: "Polizeiliche Messgeräte sind unfehlbar." Das ist schlichtweg falsch. Unabhängige Gutachten belegen regelmäßig, dass ein relevanter Prozentsatz der Geschwindigkeits- und Abstandsmessungen anfechtbar ist. Sei es durch eine abgelaufene Eichung des Geräts, Bedienfehler durch ungeschulte Beamte oder ungültige Software-Updates. Es lohnt sich fast immer, die Ermittlungsakte von einem Fachanwalt für Verkehrsrecht prüfen zu lassen.

Gegen diese Vorwürfe gehen wir vor

Der Bußgeldkatalog ist streng, aber die Anforderungen an ein rechtssicheres Beweisverfahren sind es ebenfalls. Wir fordern für Sie die behördliche Ermittlungsakte an und prüfen gezielt die technischen und formalen Voraussetzungen bei:

Geschwindigkeitsverstoß

Ob Laser, Radar oder Lichtschranke: Wir überprüfen das Messprotokoll, die Eichscheine der Geräte und die Schulungsnachweise der Messbeamten auf Formfehler.

Abstandsverstoß

Oft per Video von Brücken gemessen. Hier schleichen sich häufig Perspektivfehler ein oder ein Dritter hat durch plötzliches Einscheren den Abstand unverschuldet verringert.

Rotlichtverstoß

War die Ampel "gerade erst" oder schon länger als eine Sekunde rot? Dieser Unterschied (qualifizierter Rotlichtverstoß) entscheidet oft zwischen einem reinen Bußgeld und einem Fahrverbot.

Handy am Steuer

Ein kurzer Blick, das Gerät nur umgelagert? Die Beweisfotos sind oft unscharf. Wir prüfen, ob tatsächlich ein verbotswidriges "Aufnehmen oder Halten" rechtssicher nachgewiesen werden kann.

Ihre wichtigste Regel: Schweigen ist Gold

Wenn Sie einen Anhörungsbogen ("Zeugenfragebogen") erhalten, machen Sie keine Angaben zur Sache und geben Sie vor allem nicht vorschnell zu, gefahren zu sein. Sie sind lediglich verpflichtet, Ihre Personalien (Name, Adresse) anzugeben.

Übergeben Sie uns den Vorgang. Nur als Rechtsanwälte erhalten wir vollständige Akteneinsicht. Erst wenn wir wissen, welche Beweise die Behörde wirklich gegen Sie in der Hand hat (z. B. die Qualität des Blitzerfotos), erarbeiten wir gemeinsam die optimale Verteidigungsstrategie.